Vergleich 2026

FP-Sign-Alternative: docunest

docunest ist eine Alternative zu FP Sign für Kanzleien, die nicht nur unterschreiben lassen, sondern den ganzen Freigabeprozess lösen wollen: Versand, Erinnerung, Ablage und Nachweis in einer Plattform, pauschal ab 49 € pro Monat und monatlich kündbar. Wo eine qualifizierte elektronische Signatur verlangt ist, bleibt FP Sign die passendere Wahl. Dieser Vergleich zeigt Stufen, Preismodelle und Grenzen.

Freizeichnung·Fortgeschrittene Signatur·monatlich kündbar
KriteriumdocunestFP Sign
Einstiegspreis laut Anbieter49 €/Monat (Basic, 3 Nutzer), Freizeichnung als Add-on36 €/Monat für 2 Nutzer (Basic)
Preismodellpauschal pro Kanzlei, keine Abrechnung je Signaturje Nutzerpaket, QES zusätzlich 1,50 € je Signatur
Nächste PaketstufePremium 149 €, Unlimited 399 €Starter 115 €, Pro 165 €, Ultimate 235 €
Vertragsbindungmonatlich kündbar12 Monate, Jahresvorauszahlung

Angaben laut Anbieter. Stand: Juli 2026.

FP Sign ist eine in Deutschland entwickelte und gehostete E-Signatur-Plattform der FP Digital Business Solutions GmbH, die alle drei Stufen der eIDAS-Verordnung abdeckt und sich in das DATEV DMS integriert. Für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung reichen die Pakete laut Anbieter von 36 € monatlich für zwei Nutzer bis 235 € für je fünf Nutzer, qualifizierte Signaturen kosten 1,50 € je Vorgang, üblich sind zwölf Monate Laufzeit mit Jahresvorauszahlung. Die naheliegendste Alternative für Kanzleien, die den gesamten Freigabeprozess abdecken wollen, ist docunest: Die Freizeichnung arbeitet mit einer fortgeschrittenen Signatur und liegt in derselben Plattform wie Portal, Dateiaustausch, Aufgaben und Belegverarbeitung. Eine qualifizierte Signatur ist dort nicht enthalten.

49 €/Monat
docunest Basispaket
0 €
Preis je Signatur
monatlich
Vertragsbindung

Stand: August 2026

Funktionen und Kosten im Detail

FunktiondocunestFP Sign
Einstiegspreis laut Anbieter49 €/Monat (Basic, 3 Nutzer), Freizeichnung als Add-on36 €/Monat für 2 Nutzer (Basic)
Preismodellpauschal pro Kanzlei, keine Abrechnung je Signaturje Nutzerpaket, QES zusätzlich 1,50 € je Signatur
Nächste PaketstufePremium 149 €, Unlimited 399 €Starter 115 €, Pro 165 €, Ultimate 235 €
Vertragsbindungmonatlich kündbar12 Monate, Jahresvorauszahlung
Einfache elektronische Signatur
Fortgeschrittene elektronische Signatur
Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
Freigabe-Workflow mit Erinnerungennicht gesondert beworben
Dokumente an das DATEV DMS übergeben
Dateiaustausch & Datenraum mit Chat
Mandantenportal
Aufgabenmanagement für wiederkehrende Kanzleiarbeit
Personalfragebogen für die Lohnbuchhaltung
KI-Belegverarbeitung mit Kontierung (SKR03/04)
Whitelabel (eigene Domain)ab Paket Pro (165 €/Monat)
Hosting in Deutschland

Basierend auf öffentlich verfügbaren Informationen der Anbieter (fp-sign.com). Stand: Juli 2026.

FP Sign-Alternativen im Überblick

Wer eine Alternative zu FP Sign sucht, klärt zuerst die Signaturstufe: Für Dokumente mit gesetzlicher Schriftform führt der Weg zu Anbietern mit qualifizierter Signatur, für die laufende Freizeichnung genügt die fortgeschrittene Stufe, und dann entscheidet der Prozess drumherum.

  • docunest

    diese Seite

    Kanzlei-Plattform neben der DATEV. Die Freizeichnung arbeitet mit einer fortgeschrittenen Signatur, der Mandant zeichnet über einen Link ohne eigenen Softwarezugang, und der Vorgang liegt in derselben Plattform wie Dateiaustausch, Aufgaben und Belegverarbeitung. Pauschal ab 49 € pro Monat, keine Abrechnung je Signatur, monatlich kündbar. Eine qualifizierte elektronische Signatur ist nicht enthalten.

  • DATEV (MyDATEV Kanzlei)

    Freizeichnung online wurde am 28.11.2025 abgeschaltet, der Nachfolger liegt kostenpflichtig in MyDATEV Kanzlei. Kein zusätzlicher Vertrag und keine Datenübergabe nach außen, dafür war der Nachfolger zunächst als Freigabe ohne Signatur ausgelegt und verlangt vom Mandanten eine Registrierung.

  • Mandantenportal mit KI-Workflow-Agents und qualifizierter elektronischer Signatur. Paket aus Portal und Agents laut Anbieter 800 € pro Monat inklusive 100 Mandaten, einmalig 1.000 € Onboarding. Sinnvoll, wenn ohnehin ein Portal ansteht und die QES gebraucht wird.

  • DocuSign und Adobe Acrobat Sign

    Die international verbreitetsten Signaturplattformen mit großer Funktionsbreite und hoher Wiedererkennung bei Mandanten. Zu klären sind Verarbeitungsort, Auftragsverarbeitung und welche eIDAS-Stufe im gewählten Tarif enthalten ist.

  • Spezialanbieter aus dem deutschsprachigen Raum

    Anbieter wie Skribble, inSign oder die Signaturlösung von d.velop verbinden Verarbeitung im europäischen Raum mit deutschsprachigem Support und Anbindung an gängige Dokumentenmanagementsysteme. Preise und Leistungsumfang unterscheiden sich stark und gehören einzeln geprüft.

Angaben nach öffentlich verfügbaren Anbieterinformationen. Stand: August 2026.

Häufige Fragen: FP-Sign-Alternativen

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick.

Was ist die beste Alternative zu FP Sign für Steuerkanzleien?
Die Antwort hängt an der Signaturstufe. Wer die qualifizierte elektronische Signatur regelmäßig braucht, bleibt in der Gruppe der spezialisierten Anbieter oder prüft ein Portal, das sie enthält. Wer wie die meisten Kanzleien fortgeschritten signiert, hat die größte Auswahl und entscheidet über die Jahressumme und den Prozess drumherum. docunest deckt diesen Fall ab und bündelt die Freizeichnung mit Portal, Dateiaustausch und Belegverarbeitung, pauschal ab 49 € pro Monat und monatlich kündbar.
Was ist der Unterschied zwischen docunest und FP Sign?
FP Sign ist eine spezialisierte E-Signatur-Plattform, die alle drei eIDAS-Stufen abdeckt, in Deutschland gehostet wird und sich in das DATEV DMS integriert. Abgerechnet wird nach Nutzerpaketen, qualifizierte Signaturen kosten zusätzlich je Vorgang. docunest ist eine Kanzlei-Plattform, in der die Freizeichnung mit fortgeschrittener Signatur ein Baustein neben Portal, Dateiaustausch, Aufgaben und KI-Belegverarbeitung ist. Eine qualifizierte Signatur bietet docunest nicht.
Was kostet FP Sign?
Für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung weist der Anbieter eigene Pakete aus: Basic 36 € monatlich für zwei Nutzer, Starter 115 €, Pro 165 € mit White-Label und Ultimate 235 € für je fünf Nutzer, jeweils zuzüglich 1,50 € je qualifizierter Signatur. Üblich sind ein Zwölf-Monats-Vertrag mit Jahresvorauszahlung und vier Wochen Kündigungsfrist. Stand Juli 2026.
Welche Signaturstufe braucht eine Kanzlei wirklich?
Für die laufende Freizeichnung von Auswertungen, Jahresabschlüssen und Erklärungen genügt in aller Regel die fortgeschrittene Signatur mit nachvollziehbarer Identifizierung und Protokoll. Die qualifizierte Stufe ist dort erforderlich, wo das Gesetz ausdrücklich Schriftform verlangt. Wer den eigenen Bedarf nicht kennt, zählt einen Monat lang mit, wie viele Dokumente tatsächlich Schriftform verlangen. Die Zahl ist meist klein.
Wann ist FP Sign die bessere Wahl?
Wenn die qualifizierte elektronische Signatur regelmäßig gebraucht wird, wenn Dokumente aus dem DATEV DMS heraus signiert werden sollen und wenn die Signatur der einzige Bedarf ist. Der Anbieter ist auf diesen Schritt spezialisiert und deckt ihn tiefer ab, als es ein Plattform-Baustein tut.
Was gehört neben der Unterschrift zum Freigabeprozess?
Der Versand an den richtigen Empfänger, die Erinnerung bei Nichtreaktion, die Ablage des unterschriebenen Dokuments und die Nachvollziehbarkeit, wer wann was freigegeben hat. Genau diese Schritte kosten in der Kanzlei mehr Zeit als der Signaturvorgang selbst, und sie entscheiden darüber, ob eine Lösung im Alltag entlastet.

Die Fachfragen dahinter

Die Signaturstufe ist nur die eine Hälfte der Frage. Die andere ist, wie das Dokument überhaupt zum Mandanten und zurück kommt.

Freizeichnung live sehen

Sehen Sie in einer Demo, wie docunest Dokumente zur Freigabe versendet, an Rückläufer erinnert und den Nachweis dokumentiert.

DSGVO-konform·Hosting in Deutschland·DATEV-Integration
Baktash Hossainzadeh

Von · Co-Founder und Geschäftsführer, docunest GmbH

Co-Founder und Geschäftsführer von docunest. Arbeitet seit Jahren an den Schnittstellen zwischen Kanzleisoftware und der DATEV.

Fachlich geprüft von Sidney Nik, LL.M., Steuerberater.

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