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Kanzleisoftware neben der DATEV

Über welche Schnittstellen Daten fließen, welche Arbeitsschritte solche Anwendungen abdecken und worauf Kanzleien bei der Auswahl achten.

DATEV-Anbindung·DSGVO-konform·Hosting in Deutschland

Kanzleisoftware neben der DATEV bezeichnet Anwendungen, die an die DATEV-Umgebung anschließen und die Arbeitsschritte rund um die Buchführung abdecken: Belegannahme, Mandantenkommunikation, Freigaben, Aufgabensteuerung. Die Ergebnisse fließen über Schnittstellen in DATEV, wo die Kanzlei wie gewohnt weiterarbeitet. Doppelte Datenpflege entfällt.

DATEVconnect und Online-Schnittstellen
Anbindung
EXTF-Stapel
Buchungsübergabe
führend in der DATEV
Stammdaten
Baktash Hossainzadeh

Von · Co-Founder und Geschäftsführer, docunest GmbH

Co-Founder und Geschäftsführer von docunest. Arbeitet seit Jahren an den Schnittstellen zwischen Kanzleisoftware und der DATEV.

Fachlich geprüft von Sidney Nik, LL.M., Steuerberater.

Veröffentlicht am · Zuletzt aktualisiert am

Was ist mit Kanzleisoftware neben der DATEV gemeint?

Über welche Schnittstellen läuft die Anbindung?

Welche Arbeitsschritte übernimmt eine solche Anwendung?

Wie bleibt die Datenpflege an einer Stelle?

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Quellen und Rechtsstand

  • Datenschutz-Grundverordnung, Art. 28 (Auftragsverarbeitung), Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung)
  • Steuerberatungsgesetz, § 57 Abs. 1 (allgemeine Berufspflichten)
  • DATEV-Schnittstellendokumentation zu DATEVconnect und zum EXTF-Importformat für Buchungsstapel

Stand: August 2026

Dieser Beitrag gibt den Rechtsstand zum genannten Datum allgemein wieder und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

Häufige Fragen zu Kanzleisoftware neben der DATEV

Was Kanzleien fragen, bevor sie eine zusätzliche Anwendung einführen.

Was bedeutet Kanzleisoftware neben der DATEV?
Der Begriff Kanzleisoftware ist ein Sammelbegriff für zwei verschiedene Dinge. Gemeint sein können Systeme für das Rechnungswesen selbst, in denen gebucht und der Jahresabschluss erstellt wird. Gemeint sein können aber auch Anwendungen, die an ein solches System anschließen und die Arbeit davor und daneben abdecken: Belege einsammeln, mit Mandanten kommunizieren, Freigaben einholen, Aufgaben steuern. docunest gehört in die zweite Gruppe und übergibt seine Ergebnisse über Schnittstellen an DATEV.
Über welche Schnittstellen fließen die Daten?
Für Stammdaten, Dokumente und Buchführungsdaten steht DATEVconnect zur Verfügung, eine lokale Programmierschnittstelle, die in der Kanzlei installiert wird. Buchungssätze werden zusätzlich als Stapel im EXTF-Format übergeben, dem Importformat für Buchungsdaten. Für Belege und Auswertungen gibt es die Online-Schnittstellen der DATEV. Welcher Weg möglich ist, hängt an den vorhandenen Lizenzen und den installierten Modulen.
Muss die Kanzlei Mandantendaten dann doppelt pflegen?
Nein, das ist der Zweck der Anbindung. Mandantenstammdaten werden aus der DATEV übernommen und bleiben dort führend. Ändert sich eine Adresse oder eine Bankverbindung, wird sie an einer Stelle gepflegt. docunest gleicht die Bestände ab, statt einen zweiten Datenstamm aufzubauen, der auseinanderläuft.
Welche Aufgaben deckt eine solche Anwendung typischerweise ab?
Alles, was zwischen Mandant und Buchführung liegt: Belege annehmen und vorbereiten, Unterlagen sicher austauschen, Dokumente freizeichnen lassen, offene Posten abstimmen, wiederkehrende Kanzleiarbeiten als Aufgaben steuern und Fristen im Blick behalten. Das sind Schritte, die heute häufig über E-Mail, Telefon und Tabellen laufen und dadurch schwer nachvollziehbar bleiben.
Worauf sollten Kanzleien bei der Auswahl achten?
Auf vier Punkte: Wie sauber ist die Anbindung an die vorhandene Umgebung, damit keine Doppelerfassung entsteht. Wo werden die Daten verarbeitet, im Hinblick auf DSGVO und Verschwiegenheitspflicht. Wie schnell kommen Mandanten damit zurecht, weil eine Lösung nur wirkt, wenn die Mandantenseite mitmacht. Und lässt sich modulweise starten, statt die gesamte Kanzlei auf einmal umzustellen.
Lässt sich das schrittweise einführen?
Ja, und das ist der übliche Weg. Kanzleien starten meist mit einem einzelnen Bereich, etwa dem Dateiaustausch oder der Freizeichnung, und nehmen weitere Module dazu, sobald der erste Schritt im Alltag angekommen ist. Das hält den Aufwand für Einarbeitung und Mandantenkommunikation überschaubar und macht den Nutzen früh sichtbar.

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Stammdaten übernehmen, Belege vorbereiten, Buchungsstapel übergeben.

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