Vergleich 2026

Accounting Pilot und docunest

Beide lesen Belege per KI aus, schlagen Konten vor und legen der Kanzlei die Buchungen zur Freigabe vor. Accounting Pilot endet mit einem Dateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD, und bietet neben der Cloud auch einen lokalen Betrieb. docunest übergibt den Buchungsstapel an die DATEV und deckt den Weg des Belegs vom Mandanten mit ab. Dieser Vergleich zeigt Zielsystem, Belegeingang, Betrieb und Kosten.

✓ KI-Kontierung·✓ Buchungsstapel·✓ Mandantenportal
KriteriumdocunestAccounting Pilot
Übergabe der BuchungenBuchungsstapel an die DATEV, offizieller DATEV-SchnittstellenanbieterDateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD; eine direkte Schnittstelle gibt es laut FAQ nicht
Abrechnungpauschal: 148 €/Monat (Basispaket plus Add-On) mit 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 €AIR 200 €/Monat plus 0,03 € je Beleg, GROUND 375 €/Monat, Mandanten und Belege unbegrenzt
DATEV-Anbindungjaauf der Anbieterseite nicht ausgewiesen
Mandantenportal, Dateiaustausch, Freizeichnungjanicht ausgewiesen

Angaben laut Anbieter. Stand: Oktober 2026.

Accounting Pilot ist ein KI-Buchhaltungsassistent für Steuerkanzleien in Deutschland und Österreich, betrieben von der KI PASS GmbH in Wien. Er erkennt Belege per OCR, schlägt Konten vor, lernt aus Korrekturen je Mandant, kennzeichnet jede Buchung mit einem Konfidenzwert und exportiert die freigegebenen Buchungen als Datei; eine direkte Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware gibt es laut Anbieter nicht. docunest ist eine Kanzlei-Plattform neben der DATEV, die Belegeingang, Kontierung nach SKR03 oder SKR04 und die Übergabe als Buchungsstapel führt, ergänzt um Mandantenportal, Dateiaustausch und Freizeichnung, für 148 € pro Monat inklusive 300 Buchungssätzen.

200 € + 0,03 €/Beleg
Accounting Pilot AIR
RZL, BMD
Zielsystem dort laut Anbieter
DATEV
Zielsystem bei docunest

Stand: Oktober 2026

Funktionen und Voraussetzungen im Detail

FunktiondocunestAccounting Pilot
Übergabe der BuchungenBuchungsstapel an die DATEV, offizieller DATEV-SchnittstellenanbieterDateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD; eine direkte Schnittstelle gibt es laut FAQ nicht
Abrechnungpauschal: 148 €/Monat (Basispaket plus Add-On) mit 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 €AIR 200 €/Monat plus 0,03 € je Beleg, GROUND 375 €/Monat, Mandanten und Belege unbegrenzt
DATEV-Anbindungauf der Anbieterseite nicht ausgewiesen
Mandantenportal, Dateiaustausch, Freizeichnungnicht ausgewiesen
ZielmarktSteuerkanzleien in DeutschlandSteuerkanzleien in Deutschland und Österreich
BetriebCloudCloud auf einem Server in Europa (AIR) oder lokaler Server in der Kanzlei (GROUND)
BelegeingangMandantenportal, App, E-Mail, WhatsApp und UploadUpload und Mandanten-App mit Kanzlei-Branding
Lernen je MandantBuchungshistorie aus den DATEV-Kontoblättern, Lieferantenvorgaben und eigene Regelnlaut Anbieter bleiben Korrekturen mandantenspezifisch
Qualitätskennzeichnung je VorschlagStatus im Review, unsichere Fälle werden vorgelegtKonfidenzwert je Buchung, Ampel
Kontenrahmen SKR03 und SKR04Kontovorschlag aus dem eigenen Kontenrahmen der Kanzlei
Reverse Charge, Skonto, mehrere Steuersätze
Zahlungszuordnung und Bankbewegungenenthalten, inklusive Sammelzahlung und Skontonicht ausgewiesen
Rückfrage an den Mandanten am Belegnicht ausgewiesen
Freigabe durch die Kanzlei

Basierend auf öffentlich verfügbaren Informationen der Anbieter. Stand: Oktober 2026. „Nicht ausgewiesen“ bedeutet, dass die Anbieterseite die Funktion nicht beschreibt.

Accounting Pilot-Alternativen im Überblick

Wer Belege per KI kontieren lassen will, vergleicht meist diese Wege. Sie unterscheiden sich vor allem darin, in welches Buchhaltungsprogramm die Buchungen gehen und ob der Weg des Belegs vom Mandanten mit abgedeckt ist.

  • docunest

    diese Seite

    Kanzlei-Plattform neben der DATEV. Der Mandant reicht den Beleg über Portal, App, E-Mail oder WhatsApp ein, docunest liest ihn aus, kontiert nach SKR03 oder SKR04 und übergibt einen Buchungsstapel an die DATEV. Mandantenportal, Dateiaustausch und Freizeichnung gehören dazu. 148 € pro Monat inklusive 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 €.

  • AccountPilot

    Ein anderes Produkt mit fast gleichem Namen, angeboten von der Digital Tribe GmbH aus Hamburg. Ebenfalls KI-Kontierung für Steuerkanzleien, nach eigener Darstellung mit DATEV-Schnittstelle und Bankabgleich. Wer nach Accounting Pilot sucht, landet leicht dort.

  • Buchungsvorschläge innerhalb der DATEV-Welt für Belege, die bereits in DATEV Unternehmen online liegen. Laut DATEV 0,05 € je erzeugtem Vorschlag zuzüglich Umsatzsteuer.

  • Vorsystem aus Wien mit Schwerpunkt auf Splitbuchungen und sechs Zielsystemen neben der DATEV, darunter BMD und RZL. Laut Preisliste ab 750 € pro Monat für 3.000 Buchungszeilen zuzüglich Onboarding.

  • Auf DATEV-Kanzleien in Deutschland fokussiertes Vorsystem, das nach Anbieterangaben neben Kreditoren auch Debitoren, Bank und Mahnwesen abdeckt. Keine öffentlichen Preise.

Angaben nach öffentlich verfügbaren Anbieterinformationen. Stand: Oktober 2026.

Häufige Fragen: Accounting Pilot und docunest

Zielsystem, Kosten und Abgrenzung im Überblick.

Was ist Accounting Pilot?
Ein KI-Assistent für die Belegkontierung in Steuerkanzleien, angeboten von der KI PASS GmbH aus Wien. Belege werden per OCR ausgelesen, die KI schlägt Konten aus dem Kontenrahmen der Kanzlei vor, versieht jede Buchung mit einem Konfidenzwert und lernt aus Korrekturen je Mandant. Die Kanzlei gibt die Buchungen frei und exportiert sie als Datei in ihre Buchhaltungssoftware. Der Anbieter beschreibt das Produkt ausdrücklich als Assistenten und nicht als Buchhaltungssoftware.
Was kostet Accounting Pilot?
Laut Anbieterseite kostet das Paket AIR, das online läuft, 200 € im Monat plus 0,03 € je Beleg für die KI-Abfrage und ist monatlich kündbar. Das Paket GROUND läuft auf einem lokalen Server in der Kanzlei und kostet 375 € im Monat, Einrichtung inklusive. Beide Pakete enthalten unbegrenzt viele Mandanten und Belege, dazu kommt eine kostenlose Probezeit. Stand Oktober 2026.
Hat Accounting Pilot eine DATEV-Schnittstelle?
Auf der Anbieterseite wird die DATEV nicht erwähnt, Stand Oktober 2026. Die FAQ nennt einen Dateiexport, als Beispiele RZL oder BMD, und hält fest, dass es keine direkte Schnittstelle gibt, die Buchungen automatisch an die Buchhaltungssoftware überträgt. Wer mit der DATEV bucht, klärt deshalb vor einem Test, ob und in welchem Format ein Import möglich ist. docunest übergibt Buchungen als Buchungsstapel an die DATEV und ist offizieller DATEV-Schnittstellenanbieter.
Ist Accounting Pilot dasselbe wie AccountPilot?
Nein. Accounting Pilot (accountingpilot.ai) gehört zur KI PASS GmbH in Wien. AccountPilot (accountpilot.de) ist ein eigenständiges Produkt der Digital Tribe GmbH aus Hamburg, das sich ebenfalls an Steuerkanzleien richtet. Funktionen, Preise und Schnittstellen unterscheiden sich, Angaben des einen Anbieters gelten nicht für den anderen.
Was ist der Unterschied zwischen docunest und Accounting Pilot?
Beide kontieren Belege per KI und legen der Kanzlei die Vorschläge zur Freigabe vor. Der Unterschied liegt am Anfang und am Ende des Wegs. Accounting Pilot nimmt Belege per Upload und über eine Mandanten-App an und endet mit einem Dateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD. docunest deckt den Belegeingang über Mandantenportal, App, E-Mail und WhatsApp ab, führt Rückfragen am Beleg und übergibt den fertigen Buchungsstapel an die DATEV. Mandantenportal, Dateiaustausch, Freizeichnung und Zahlungszuordnung liegen im selben System.
Für welche Kanzlei passt Accounting Pilot?
Für Kanzleien, die vor allem einen Kontierungsassistenten suchen und mit einer Buchhaltungssoftware arbeiten, die den Dateiexport aufnimmt, nach den Beispielen des Anbieters RZL oder BMD und damit eher in Österreich. Wer die Daten nicht in der Cloud verarbeiten will, findet mit dem Paket GROUND einen lokalen Betrieb, den docunest nicht anbietet. Für DATEV-Kanzleien in Deutschland ist die Anbindung an die DATEV der Prüfstein.
Ersetzt docunest die DATEV?
Nein. docunest ersetzt die DATEV nicht, sondern ergänzt sie als offizieller Schnittstellenanbieter. Belege und Buchungen fließen zwischen beiden Systemen, Finanzbuchführung, Lohn, Jahresabschluss und Deklaration bleiben in Ihrer bestehenden DATEV-Umgebung.

Die Fachfragen dahinter

Hinter der Frage stehen vier Fachthemen, die ohne Produktbezug in der Wissensdatenbank beschrieben sind.

KI-Buchhaltung live sehen

Sehen Sie in einer Demo, wie ein Beleg vom Mandanten bis zum Buchungsstapel in der DATEV läuft, mit Mandantenportal und Freizeichnung im selben System.

✓ DSGVO-konform·✓ Hosting in Deutschland·✓ DATEV-Integration
Baktash Hossainzadeh

Von · Co-Founder und Geschäftsführer, docunest GmbH

Co-Founder und Geschäftsführer von docunest. Arbeitet seit Jahren an den Schnittstellen zwischen Kanzleisoftware und der DATEV.

Veröffentlicht am