Accounting Pilot und docunest
Beide lesen Belege per KI aus, schlagen Konten vor und legen der Kanzlei die Buchungen zur Freigabe vor. Accounting Pilot endet mit einem Dateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD, und bietet neben der Cloud auch einen lokalen Betrieb. docunest übergibt den Buchungsstapel an die DATEV und deckt den Weg des Belegs vom Mandanten mit ab. Dieser Vergleich zeigt Zielsystem, Belegeingang, Betrieb und Kosten.
Auf den Punkt
Accounting Pilot ist ein KI-Assistent der KI PASS GmbH aus Wien, der Belege ausliest, Konten aus dem Kontenrahmen der Kanzlei vorschlägt, jede Buchung mit einem Konfidenzwert versieht und als Datei exportiert, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD. Die DATEV wird auf der Anbieterseite nicht erwähnt. Das Paket AIR kostet 200 € im Monat plus 0,03 € je Beleg, GROUND läuft lokal für 375 € im Monat. docunest ist eine Kanzlei-Plattform neben der DATEV, die den Belegeingang des Mandanten, die Kontierung und die Übergabe als Buchungsstapel in einem System führt, für 148 € im Monat inklusive 300 Buchungssätzen.
| Kriterium | docunest | Accounting Pilot |
|---|---|---|
| Übergabe der Buchungen | Buchungsstapel an die DATEV, offizieller DATEV-Schnittstellenanbieter | Dateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD; eine direkte Schnittstelle gibt es laut FAQ nicht |
| Abrechnung | pauschal: 148 €/Monat (Basispaket plus Add-On) mit 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 € | AIR 200 €/Monat plus 0,03 € je Beleg, GROUND 375 €/Monat, Mandanten und Belege unbegrenzt |
| DATEV-Anbindung | ja | auf der Anbieterseite nicht ausgewiesen |
| Mandantenportal, Dateiaustausch, Freizeichnung | ja | nicht ausgewiesen |
Angaben laut Anbieter. Stand: Oktober 2026.
Accounting Pilot ist ein KI-Buchhaltungsassistent für Steuerkanzleien in Deutschland und Österreich, betrieben von der KI PASS GmbH in Wien. Er erkennt Belege per OCR, schlägt Konten vor, lernt aus Korrekturen je Mandant, kennzeichnet jede Buchung mit einem Konfidenzwert und exportiert die freigegebenen Buchungen als Datei; eine direkte Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware gibt es laut Anbieter nicht. docunest ist eine Kanzlei-Plattform neben der DATEV, die Belegeingang, Kontierung nach SKR03 oder SKR04 und die Übergabe als Buchungsstapel führt, ergänzt um Mandantenportal, Dateiaustausch und Freizeichnung, für 148 € pro Monat inklusive 300 Buchungssätzen.
Stand: Oktober 2026
Funktionen und Voraussetzungen im Detail
| Funktion | docunest | Accounting Pilot |
|---|---|---|
| Übergabe der Buchungen | Buchungsstapel an die DATEV, offizieller DATEV-Schnittstellenanbieter | Dateiexport, laut Anbieter etwa für RZL oder BMD; eine direkte Schnittstelle gibt es laut FAQ nicht |
| Abrechnung | pauschal: 148 €/Monat (Basispaket plus Add-On) mit 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 € | AIR 200 €/Monat plus 0,03 € je Beleg, GROUND 375 €/Monat, Mandanten und Belege unbegrenzt |
| DATEV-Anbindung | auf der Anbieterseite nicht ausgewiesen | |
| Mandantenportal, Dateiaustausch, Freizeichnung | nicht ausgewiesen | |
| Zielmarkt | Steuerkanzleien in Deutschland | Steuerkanzleien in Deutschland und Österreich |
| Betrieb | Cloud | Cloud auf einem Server in Europa (AIR) oder lokaler Server in der Kanzlei (GROUND) |
| Belegeingang | Mandantenportal, App, E-Mail, WhatsApp und Upload | Upload und Mandanten-App mit Kanzlei-Branding |
| Lernen je Mandant | Buchungshistorie aus den DATEV-Kontoblättern, Lieferantenvorgaben und eigene Regeln | laut Anbieter bleiben Korrekturen mandantenspezifisch |
| Qualitätskennzeichnung je Vorschlag | Status im Review, unsichere Fälle werden vorgelegt | Konfidenzwert je Buchung, Ampel |
| Kontenrahmen SKR03 und SKR04 | Kontovorschlag aus dem eigenen Kontenrahmen der Kanzlei | |
| Reverse Charge, Skonto, mehrere Steuersätze | ||
| Zahlungszuordnung und Bankbewegungen | enthalten, inklusive Sammelzahlung und Skonto | nicht ausgewiesen |
| Rückfrage an den Mandanten am Beleg | nicht ausgewiesen | |
| Freigabe durch die Kanzlei |
Basierend auf öffentlich verfügbaren Informationen der Anbieter. Stand: Oktober 2026. „Nicht ausgewiesen“ bedeutet, dass die Anbieterseite die Funktion nicht beschreibt.
Accounting Pilot-Alternativen im Überblick
Wer Belege per KI kontieren lassen will, vergleicht meist diese Wege. Sie unterscheiden sich vor allem darin, in welches Buchhaltungsprogramm die Buchungen gehen und ob der Weg des Belegs vom Mandanten mit abgedeckt ist.
docunest
diese SeiteKanzlei-Plattform neben der DATEV. Der Mandant reicht den Beleg über Portal, App, E-Mail oder WhatsApp ein, docunest liest ihn aus, kontiert nach SKR03 oder SKR04 und übergibt einen Buchungsstapel an die DATEV. Mandantenportal, Dateiaustausch und Freizeichnung gehören dazu. 148 € pro Monat inklusive 300 Buchungssätzen, jeder weitere 0,40 €.
AccountPilot
Ein anderes Produkt mit fast gleichem Namen, angeboten von der Digital Tribe GmbH aus Hamburg. Ebenfalls KI-Kontierung für Steuerkanzleien, nach eigener Darstellung mit DATEV-Schnittstelle und Bankabgleich. Wer nach Accounting Pilot sucht, landet leicht dort.
Buchungsvorschläge innerhalb der DATEV-Welt für Belege, die bereits in DATEV Unternehmen online liegen. Laut DATEV 0,05 € je erzeugtem Vorschlag zuzüglich Umsatzsteuer.
Vorsystem aus Wien mit Schwerpunkt auf Splitbuchungen und sechs Zielsystemen neben der DATEV, darunter BMD und RZL. Laut Preisliste ab 750 € pro Monat für 3.000 Buchungszeilen zuzüglich Onboarding.
Auf DATEV-Kanzleien in Deutschland fokussiertes Vorsystem, das nach Anbieterangaben neben Kreditoren auch Debitoren, Bank und Mahnwesen abdeckt. Keine öffentlichen Preise.
Angaben nach öffentlich verfügbaren Anbieterinformationen. Stand: Oktober 2026.
Häufige Fragen: Accounting Pilot und docunest
Zielsystem, Kosten und Abgrenzung im Überblick.
Was ist Accounting Pilot?
Was kostet Accounting Pilot?
Hat Accounting Pilot eine DATEV-Schnittstelle?
Ist Accounting Pilot dasselbe wie AccountPilot?
Was ist der Unterschied zwischen docunest und Accounting Pilot?
Für welche Kanzlei passt Accounting Pilot?
Ersetzt docunest die DATEV?
Die Fachfragen dahinter
Hinter der Frage stehen vier Fachthemen, die ohne Produktbezug in der Wissensdatenbank beschrieben sind.
- Wie aus einem Beleg ein Buchungsvorschlag wird, Stufe für Stufe: Die Kaskade hinter der Kontierung
- Was auf dem Weg in die Finanzbuchführung technisch passiert: Buchungsstapel und EXTF
- Warum fünf parallele Wege in die Kanzlei teurer sind als einer: Kanäle des Belegeingangs
- Welche Preismodelle der Markt kennt und woran die Rechnung meist scheitert: Was KI-Buchhaltung kostet
KI-Buchhaltung live sehen
Sehen Sie in einer Demo, wie ein Beleg vom Mandanten bis zum Buchungsstapel in der DATEV läuft, mit Mandantenportal und Freizeichnung im selben System.

Von Baktash Hossainzadeh · Co-Founder und Geschäftsführer, docunest GmbH
Co-Founder und Geschäftsführer von docunest. Arbeitet seit Jahren an den Schnittstellen zwischen Kanzleisoftware und der DATEV.
Veröffentlicht am