Buchhaltung: die Fälle, an denen es regelmäßig hängt

Bewirtung, Skonto, geringwertige Wirtschaftsgüter, Reisekosten und Fremdwährung: die Belegtypen, die in der Buchhaltung die meiste Zeit je Vorgang kosten.

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Warum die Reihenfolge über das Ergebnis entscheidet

Bei den meisten dieser Fälle steht am Anfang eine Beurteilung und nicht eine Rechnung. Bei der Bewirtung entscheiden Anlass und Teilnehmerkreis über die Behandlung dem Grunde nach, erst danach spielt der Betrag eine Rolle. Wer mit dem Betrag beginnt, kontiert einen erheblichen Teil der Fälle falsch, obwohl er richtig rechnet.

Dieselbe Logik gilt bei geringwertigen Wirtschaftsgütern, wo die Wahl zwischen Sofortabzug, Sammelposten und planmäßiger Abschreibung eine Entscheidung ist, die häufig erst zum Jahresende fällt. Ein Verfahren, das jeden Beleg in diesem Wertbereich sofort einem Aufwandskonto zuordnet, nimmt sie vorweg.

Wo ein Beleg allein nicht ausreicht

Aufteilungsbedürftige Rechnungen mit mehreren Steuersätzen, Anzahlungen mit späterer Schlussrechnung und Kreditkartenabrechnungen mit fehlenden Einzelbelegen verlangen eine Angabe, die nur der Mandant liefern kann. Solche Fälle gehören organisatorisch geklärt und nicht rechnerisch aufgelöst.

Praktisch heißt das, die fehlende Angabe im Moment der Belegerfassung einzufordern statt Wochen später. Bei der Bewirtung gelingt das ohne Reibung nur dort, wo der Beleg direkt beim Anfall erfasst wird. Bei der Kreditkarte ist die Belegquote je Karteninhaber die Zahl, die das Gespräch entscheidet.

Der Kontenrahmen als stille Vorentscheidung

Ob SKR03 oder SKR04 gilt, wird bei der Mandatsaufnahme festgelegt und danach selten geändert, weil ein Wechsel Buchungsvorlagen, wiederkehrende Buchungen, Kostenstellen, Schnittstellen und angelernte Kontierungsregeln betrifft. Der richtige Zeitpunkt für die Festlegung ist deshalb der Beginn, zusammen mit dem Übernahmestichtag.

Daran hängen auch Automatikkonten und Buchungsschlüssel. Ein Konto, das den Steuersatz selbst bestimmt, verträgt keinen zusätzlichen Schlüssel im Buchungssatz. Ein Vorsystem, das nur den Standardkontenrahmen kennt, kann nicht beantworten, ob ein Konto Automatik trägt, weil Mandanten eigene Konten führen und Hinterlegungen abweichen.

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